(22.08.2006) Die Unternehmensgruppe Deutsches Reisebüro, eine Tochtergesellschaft der REWE Group, gehört zu den führenden deutschen Touristik-Unternehmen. 2006 sollte eine einheitliche Plattform für den Internetvertrieb geschaffen werden.
aiticon hat auf Basis von RedDot CMS den für die Content-Pflege relevanten Teil der Plattform implementiert und das von DER selbstentwickelte, JEE-basierte Frontend integriert, welches die Online-Buchungsmaschinen anbindet. Die CMS-Implementierung ermöglicht den effizienten Aufbau und die Pflege der fünf Marken-Webs
www.dertour.de,
www.der.de,
www.adacreisen.de,
www.meiers-weltreisen.de,
www.atlasreisen.de. Weitere Webs können bei Bedarf schnell durch DER auf Basis der geschaffenen Plattform aufgebaut werden.
Aufgabenstellung
- CMS-Entwicklung von fünf Marken-Webs
- Implementierung der Schnittstelle zum Java-basierten Frontend
- Migration der Inhalte eines Teilbereichs von einem alten RedDot-Projekt in das neue Projekt
Projektdetails
Die fünf Marken-Webs basieren alle auf dem Template Pool eines Master Projektes. Die gestalterischen Unterschiede werden primär durch unterschiedliche Stylesheets abgebildet, der XHTML-Quellcode ist bei allen Projekten identisch.
Die Seiten werden auf dem Live-System von einer Java-Anwendung ausgeliefert. Diese Anwendung hat DER selbst entwickelt. Das Customizing von RedDot an die Anforderungen von Kunde und Java-Applikation war teilweise eine grosse Herausforderung.
Beispiel: Insgesamt gibt es fünf Link-Arten im System (RedDot-Link, IBE1-Link, IBE2-Link, Popup-Link, Lastminute-Link). Jede Link-Art hat eine eigenständige Notation, die exakt wiedergegeben werden muss. Anforderung des Kunden war, an jedem Link-Element in RedDot sämtliche fünf Link-Arten verwenden zu können. aiticon hat diese Anforderung mit einem RQL-basierten Link-Manager Frontend gelöst, in welchem für die Redakteure bequem bedienbar die fünf Link-Arten verwaltet und gepflegt werden können.
Auch die Content-Migration von ca. 1.000 Seiten war sehr komplex: Schliesslich sollten die bestehenden Inhalte im neuen Projekt auf völlig neuen Templates basieren. Die Anforderung wurde gelöst mit einer Eigenentwicklung, bei der das von aiticon selbst entwickelte RQL Framework eine wesentliche Rolle spielt. Um die Daten migrieren zu können, werden die alten Inhalte als XML exportiert, aufbereitet, und wieder importiert. Ex- und Import läuft hier automatisch auf Basis von RQL.
Neben dem Content-Klassen Sharing gibt es für einzelne Angebots-Teaser auch noch ein Content-Sharing.